Buchstaben ertasten
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-      Unterricht

 

Unterricht ist ein „geplanter Lehr- bzw. Lernprozess in dem Wissen, Fähigkeiten,

Fertigkeiten, Handlungsweisen und Einstellungen vermittelt werden.“ Hinzu kommen an der Förderschule Sprache die sonderpädagogischen Aspekte, die an erster Stelle innerhalb jeglichen Unterrichts Berücksichtigung finden müssen.

 

Im sprachtherapeutischen Unterricht bekommen folgende Merkmale durch ihre spezifische Ausgestaltung ein besonderes Gewicht:

 

§  der laut- und schriftsprachliche Anteil des Lerngegenstandes,

§  die Emotionalität,

§  die Formen der Kommunikation im Unterricht,

§  die positive Veränderung des gestörten kindlichen Kommunikationsverhaltens,

§  die Bestimmung von spracherzieherischen und sprachtherapeutischen Zielen der nächsterreichbaren Sprachentwicklungs- und Sprachbeherrschungsstufe,

§  der methodische Zugang zum spezifischen Sprachlernen (handlungs- und erlebnisorientiert, mediengestützt),

§  die Lehrersprache als methodisches Werkzeug (Modell und Modellieren),

§  das Multiperformanzprinzip, Sprache verstehen (Perzeption), Sprache nachgestalten (Reproduktion), Sprache gestalten (Produktion), Sprache reflektieren (Metasprache), Sprache lesen, Gesprochenes und Gedachtes aufschreiben.

 

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten

der Schülerinnen und Schüler und den immanenten sprachlichen Anforderungen der

Unterrichtsgegenstände ist Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die

jeweiligen Lernsituationen und Lerninhalte sprachlich bewältigen.

 

Darüber hinaus muss der Unterricht einen hohen Aufforderungscharakter für die

Schülerinnen und Schüler haben, sprachhandelnd tätig zu werden. Verstehen und

Sprachgebrauch werden durch das Bedürfnis nach Entdeckung, Eigentätigkeit und

Sinnfindung angestoßen und bestimmt.

 

Die aus der Sache begründeten Anlässe und Notwendigkeiten zur Versprachlichung,

zur spontanen Mitteilung von Entdecktem, zur gegenseitigen Abstimmung und

Zusammenarbeit, können für Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung

darstellen, Sprache handlungsbegleitend und zugleich handlungsleitend zu verwenden.

Der Unterricht soll dazu ermutigen, Sprache unter fachlicher Begleitung nach Inhalt und

Form eigentätig zu gebrauchen und zu verinnerlichen.

 

Die dabei erworbenen sprachlichen Kompetenzen und Lern- und Handlungsstrategien

müssen in neuen Sachzusammenhängen und Lernsituationen erprobt, variiert, gesichert

und erweitert werden.

 

In Schule und Unterricht sind für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf im

Schwerpunkt Sprache Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine erfolgreiche

Kommunikation für alle Beteiligten ermöglichen und sprachliches Lernen begünstigen.

Ein gutes sprachliches Vorbild (Lehrersprache als Modell), ein kindgemäßes sprachliches Umfeld, die Gestaltung einer

anregenden kommunikativen Atmosphäre, sprachliche und nichtsprachliche Impulse

zur Sprachanregung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen und die inhaltliche

Absicherung des Unterrichtsgegenstandes stellen dabei förderliche Bedingungen dar.

Es sind Sprechanlässe zu schaffen und zu gestalten, z.B. durch Beobachtungshinweise,

Anregungen zu Vermutungen, Angebote von Aufgaben und Problemstellungen, die

unter Einsatz sprachlicher Mittel sowie durch Partnerarbeit, Unterrichtsgespräche,

Erzählen, Berichten und Rollenspiele gelöst werden können.

 

Das handlungsbegleitende Sprechen, Chorsprechen und Chorsingen und insbesondere

die Sensibilisierung für Sprachformen helfen, sprachliche Strukturen zu verdeutlichen

und sprachliches Lernen zu unterstützen. Die Zeitanteile, in denen die Schülerinnen und

Schüler sprachlich tätig sind, müssen stetig zunehmen. Dies ist auch eine Herausforderung für die Lehrer/innen, ihren eigenen sprachlichen Anteil zeitlich kontrolliert zu verwenden.

Im pädagogischen Dialog stehen hierbei das vertrauensvolle Miteinandersprechen und das aktive Mitgestalten im Vordergrund.

 

Die Inhalte des Unterrichts sind vorgegeben durch die Rahmenrichtlinien für die

Grundschule in NRW. Alle Inhalte sind somit vergleichbar. Unterschiede gibt es lediglich in der Ausweitung oder anders gesagt in Bezug auf das Quantum der zu vermittelnden

Lerninhalte. Hier bestehen an der Kranichschule schulinterne Bildungspläne bezogen auf die Fächer und Klassenstufen (teilweise noch in Arbeit). 

Ausgearbeitete

Minimalkataloge, die das Wesentliche der einzelnen Lehrgänge enthalten, – und somit

Vergleichbarkeit garantieren – die aber quantitativ reduziert angeboten werden müssen,

um die „besondere Förderung“ zeitlich und mengenmäßig gewährleisten zu können, sollen noch entwickelt werden, wenn sich herausstellt, dass die Stofffülle für die Kinder nicht zu bewältigen ist..

Diese Minimalkataloge sollten dann auf den Beschlüssen der einzelnen Fachkonferenzen basieren und dabei die sonderpädagogischen Grundsätze berücksichtigen, nach denen die Lehr- und Lerninhalte aufbereitet werden müssen und die im Folgenden genannt werden.

 

Lebensunmittelbarkeit

- Bezüge zur Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler. Diese ergeben sich

zum Teil aus dem Schulalltag, andere müssen außerhalb der Schule aufgesucht

oder in die Schule hereingeholt werden.

 

Ganzheitlichkeit

- Basierend auf der Grundlage von Lebenssituationen bietet ein ganzheitlicher

Unterricht den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, im größeren Rahmen

Erlebnis- und Handlungseinheiten zu lernen. Gegenstände und Sachverhalte

werden in ihren realen Zusammenhängen erfahren (projektorientierter Unterricht)

- Förderung der optischen, akustischen, taktilen, kinästhetischen und

olfaktorischen Wahrnehmungsbereiche

 

Selbsttätigkeit

- Der Unterricht soll Gelegenheit bieten, durch selbsttätiges Handeln Erfahrungen zu  sammeln und durch Verinnerlichung der Handlung Vorstellungen und Denken zu entwickeln.

 

Individualisierung

- Die großen Unterschiede der individuellen Lernfähigkeiten der Schülerinnen und

Schüler einer Klasse erfordern individuell angemessene und differenzierte Lernangebote.

- Äußere Differenzierung (Trennung in unterschiedliche, räumlich getrennte

Leistungsgruppen)

- Innere Differenzierung (differenzierte Arbeitsanforderungen an unterschiedliche

Leistungsgruppen innerhalb des Klassenverbandes)

- Wahldifferenzierung (unterschiedliche Lernangebote freier Wahl)

- Differenzierung bezüglich des Materials, der Medien, Betreuung,

Unterrichtsinhalte, Lehrerhilfe, Arbeitsform, Zeit, Stofffülle

 

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