Aufnahme in die Kranichschule

 

-       Feststellungsverfahren

 

In der Regel melden die Eltern oder die Grundschule des Kindes den vermuteten Förderbedarf  der Schulaufsicht.  

 

Ärztliche Unterlagen (SPZ, Institut für Jugendhilfe, Frühförderung, Logopäden), die den bestehenden sprachlichen Förderbedarf belegen, sind dabei von besonderer Bedeutung!

 

Nach Durchsicht der den Förderbedarf Sprache begründenden Unterlagen, verfügt das Schulamt die Überprüfung durch ein Gutachterteam. 

 

Da es sich beim Förderschwerpunkt Sprache um eine Entwicklungsproblematik handelt, ist uns sehr daran gelegen, die sprachbehinderten Kinder zu einem frühen Zeitpunkt, möglichst mit der Einschulung, aufzunehmen.

 

 

Je früher der sprachtherapeutische Unterricht ansetzen kann, um so besser ist die Prognose für die Rehabilitation und die Rückführung in den Regelbereich.

 

Wie in jeder anderen Förderschule auch, müssen die Kinder ein Feststellungsverfahren ihres sonderpädagogischen Förderbedarfs (AO-SF) durchlaufen. Hierzu hat die Kranichschule in Anlehnung an das sogenannte „Mettmanner Verfahren“ ein eigenes, kindgerechtes Überprüfungsverfahren erarbeitet, das dem Kind viele spielerische Situationen bietet und dem Beobachter Höreindrücke der Spontansprache bietet.

 

Das diagnostische Verfahren schließt mit einer gutachterlichen Aussage zu Förderbedarf, Förderschwerpunkt und Förderort. In einem abschließenden Gespräch werden den Eltern die wesentlichen Förderbedarfe ihres Kindes erklärt. Es werden in aller Regel auch Empfehlungen zur Förderung des Kindes für den Zeitraum bis zur Einschulung gegeben, welche die Eltern annehmen oder ablehnen können.

 

Die untere Schulaufsichtsbehörde entscheidet dann nach Aktenlage und weist die Kinder zu. Die Eltern können bei Nichteinverständnis gegen diesen Verwaltungsakt den Weg der Klage beschreiten.

 

-       Anmeldung

 

Bei Aufnahme in die Förderschule Sprache erhalten die Kinder vorab einen Brief Ihres Lehrers/ihrer Lehrerin, in der dieser/diese sich vorstellt und die Kinder ganz herzlich begrüßt.

 

 

Eltern und Kinder bekommen in den Sommerferien (wenn es geht noch vor den Ferien) die Begrüßungsmappe mit umfangreichen Unterlagen zum ersten Schultag und dem weiteren Schulbesuch. Mit gleicher Post geht ihnen auch der Fahrplan des Schülerspezialverkehrs zu. Eine freiwillige Leistung des Schulträgers, welche die reibungslose Beschulung der Kinder sichert.

 

-       Klassenbildung

 

Bei der Klassenbildung sind unter anderem die gleichmäßige Verteilung der Mädchen auf die einzelnen Klassen, die Störungsbilder, sowie die Verteilung der Kinder mit Migrationshintergrund wichtig. Kriterium ist auch der Stadtteil, um eine gleichmäßige Aufteilung in den Klassen zu erhalten. Davon hängt später die Zuordnung zu einzelnen Fördergruppen in halber Klassenstärke ab, die wiederum durch die Buszugehörigkeit determiniert ist.

 

-       Einschulungsveranstaltung

 

Zur Einschulung der Schulneulinge wird jedes Jahr eine Einschulungsfeier in der Aula der Schule vorbereitet. Einzelne Klassen haben bereits vor den Ferien dafür geprobt und begrüßen mit ihren Vorführungen die neuen Kinder. Dazu ist die Aua festlich geschmückt, die Kinder werden vorgestellt und ihren Klassenlehrern übergeben.

Auf dem Hof werden Einschulungsfotos gemacht und es finden bereits kleine Unterrichtssequenzen statt.

In der Aula werden derweil die Eltern und Anverwandten vom Schulleiter über die Gepflogenheiten der Schule informiert – Fragen werden beantwortet.

Der Förderverein stellt seine wichtige Arbeit vor.

Eine ergotherapeutische Praxis informiert über ihre Arbeit an der Schule.